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KWA Band: Mit Instrumenten auf Bühnen

„Schon in der Grundschule hatten drei Kumpels und ich den Plan, eine Rockband zu gründen“, berichtet Marius Schulze Beiering.

Ab zwölf bekam er Unterricht für Konzertgitarre, E-Gitarre hat er sich selbst beigebracht. Als sie 15 waren, legten die Freunde dann los: als „Four Monkeys“ – zwei an der Gitarre, einer am Schlagzeug. Der Vierte wurde zum Singen „verdonnert“, weil zwei Schlagzeuge zu viel des Guten gewesen wären. Die Band war vor allem in der Region unterwegs: an Schulen, in Jugendräumen, bei privaten Feiern,
in Kneipen. Ihr Markenzeichen: Sie traten immer in Anzügen auf. Die Band haben sie nach dem Abi zwar aufgegeben, die Begeisterung fürs Musikmachen jedoch nicht. „Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, bin ich immer noch dafür zu haben“, sagt Marius Schulze Beiering. Er ist Stiftsdirektor
im KWA Parkstift Hahnhof.

Andreas Lorz, Stiftsdirektor im KWA Parkstift Aeskulap, hat mit elf endlich Gitarrenunterricht bekommen: nachdem er sich drei Jahre lange standhaft geweigert hatte, das Akkordeon des Großvaters anzufassen. Allerdings stellte ihn auch die Konzertgitarre nicht lange zufrieden. Ein Live-Konzert von AC/DC im Dezember ‘79 in Offenbach hat ihn so „geflasht“, dass er sein ganzes Erspartes für eine Gibson SG „zusammengekratzt“ hat. Vom großen Vorbild Angus Young inspiriert, fetzte Andreas Lorz in der Heavy-Metal-Band „Wallop“ damit über die Bühne, von 1983 bis 1987.
Bis vor zwei Jahren spielte der Hausleiter in verschiedenen Cover-Bands. „New Day Rising“ wird dieses Jahr noch einmal aufleben: „Weil wir jetzt alle 50 werden“, verrät Andreas Lorz.

Der Dritte im Bunde: Manfred Zwick. Wie der Stiftsdirektor des KWA Albstifts Aalen zum Schlagzeug kam? Mick Tucker von „The Sweet“ hat ihn schwer beeindruckt, „vor allem das Schlägerdrehen“. Mit 15 hat Zwick angefangen, Unterricht zu nehmen. Ein Jahr später hat sein Schlagzeuglehrer ihn dann schon in die Tanzband „Silverstone“ aufgenommen. Zum Repertoire gehörten aktuelle Hits und alles, was gut ankam: von den Beatles über die Stones bis hin zu Country und den Oberkrainern. Die Band hat sich nach acht Jahren aufgelöst. Danach hat er nur noch für sich im Keller gespielt, um abzuschalten. Das Schlagzeug-Revival macht ihm Spaß. Und es juckt ihn gerade in den Fingern, noch ein anderes Instrument zu lernen: Akkordeon.

Für 50-Jahre-KWA-Feiern haben sich die drei voriges Jahr als „KWA Band“ zusammengetan. Andrea Wurm, die die KWA Hauswirtschaft leitet, unterstützte mit Gesang.

Erschienen in alternovum. Das KWA Journal | 1/2017
Autorin: Sieglinde Hankele


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