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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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KWA Parkstift Aeskulap
Leben - so wie ich es will im KWA Parkstift Aeskulap

Richtfest in Bad Nauheim: KWA Betreutes Wohnen

Der Rohbau ist fertig: Die Dachstühle sind aufgesetzt – 188 Tage nach dem Spatenstich. So kann die Gebäudehaut noch vor dem Winter geschlossen und innen weitergearbeitet werden. Die Planung sieht vor, dass erste Wohnungen im Sommer 2016 fertiggestellt sind und bezogen werden können.

Bad Nauheim, 21. Oktober 2015. – „Ich glaube, Sie können sehen, dass es hier gut vorwärts geht" – einer der ersten Sätze von Andreas Lorz, Stiftsdirektor im KWA Parkstift Aeskulap, bei seiner Ansprache zum Richtfest auf der Baustelle. Tatsächlich liegt man vor dem kalkulierten Zeitplan. Und so konnte bereits ein halbes Jahr nach dem ersten Spatenstich Richtfest gefeiert werden. KWA Kuratorium Wohnen im Alter erweitert mit dem Bauprojekt sein Angebot in Bad Nauheim um betreutes Wohnen. In direkter Anbindung an das KWA Parkstift Aeskulap entsteht auf einem 5000 Quadratmeter großen, parkähnlichen Grundstück eine Seniorenwohnanlage mit 4 Wohngebäuden. Von den insgesamt 24 Wohnungen, in Größen von 89 beziehungsweise 139 Quadratmetern, gehen 17 in Privateigentum, 7 Wohnungen werden von KWA vermietet. Der zügige Baufortschritt ist laut Lorz zum einen der umsichtigen Planung von Gerhard Schaller zu verdanken, der bei KWA die Abteilung Immobilien & Bau bei leitet, zum anderen Bauleiter Wolfgang Wenzler und der Baufirma – der Franz Kassecker GmbH. 

Polier Jens Pfützner, ein gelernter Zimmermann, trat dann auch – in schönster Zimmermannsmontur – vor eines der vier Häuser, deren Dächer zum Teil bereits gedeckt sind. Eine stattliche, mit frischem Grün bebundene und farbigen Bändern geschmückte Richtkrone schwebte am Kranhaken vor der Fassade. Pfützner trug einen klassischen Richtspruch vor, der das Haus vor Gefahren schützen soll: Mit Gunst und Verlaub – die Feierstunde hat geschlagen. Den vollen Wortlaut finden Interessierte am Seitenfuß. Der Spruch endete traditionell mit dem Zerschmettern eines leergetrunkenen Weinglases. 

Brigitta Nell-Düvel wünscht den neuen Bewohnern: Ein gutes schönes Leben in Bad Nauheim!

Die Erste Stadträtin von Bad Nauheim Brigitta Nell-Düvel überbrachte Grüße und Glückwünsche der Kommune. Sie hat den zügigen Baufortschritt nach eigenem Bekunden bei Spaziergängen beobachtet – das Grundstück grenzt an den Hochwald. Nell-Düvel wies auf die „wunderbare ruhige Lage" der Seniorenwohnanlage hin, ging dann auf das Leben im Alter ein: „Die Bewohner bleiben oft bis ins biblische Alter hinein agil. – Doch viele wollen es im Alter etwas bequemer haben, gleichzeitig selbstständig bleiben." Im Gebäude entstehen Wohnungen für die Zielgruppe 60+, die „jungen Alten". Bei Bedarf können die Bewohner Serviceleistungen in Anspruch nehmen. Laut Nell-Düvel steigert das Projekt auch die Attraktivität des Standortes Bad Nauheim. Die Erste Stadträtin wünschte „dem Bauprojekt weiterhin einen guten Verlauf und den Bewohnern ein gutes, schönes Leben in Bad Nauheim". Andreas Lorz überreichte sie ein Buch zur Historie von Bad Nauheim. – Der Stiftsdirektor wird es nach der Lektüre der Bibliothek des Wohnstifts schenken, sodass insbesondere neu zugezogene Bewohner die Chance haben, in die Vergangenheit der Bäderstadt einzutauchen.

Eine große Penthouse-Wohnung steht noch zum Verkauf, für die Mietwohnungen gibt es bereits eine Warteliste

Thomas Schurr, Geschäftsführer der KWA Betreutes Wohnen Planungs GmbH, war aus München angereist, mit Grüßen aus der Hauptverwaltung in Unterhaching. „Aus Sicht des Bauherrn freuen wir uns über dieses sehr gut laufende Bauvorhaben. So gut wie es bereits während der Genehmigungsphase mit den Behörden begonnen hat, ging es beim Bau mit der Firma Kassecker weiter." Auf der Baustelle habe es kaum Störungen gegeben. Durch die Verwendung von Fertigbauteilen konnte man den Baulärm auf ein Mindestmaß reduzieren und so die Belastung für Stiftsbewohner und Nachbarn erträglich halten. Was er dann bekanntgab, überraschte doch einige der rund hundert anwesenden Zuhörer, unter denen sich neben Stiftsbewohnern auch künftige Bewohner der Seniorenanlage und Angehörige befanden: „Bei diesem Projekt – Betreutes Wohnen am Hochwald", so Thomas Schurr, „wurden von den 17 zu verkaufenden Wohnungen bereits 15 verkauft und 1 optiert." – Eine große Penthouse-Wohnung ist noch zu haben. Wer sich für eine Mietwohnung interessiert, kann sich auf eine Warteliste setzen lassen. 

Im Jahr 2016 feiert KWA Kuratorium Wohnen im Alter sein 50-jähriges Bestehen – auch das KWA Parkstift Aeskulap wird mitfeiern

Stiftsdirektor Lorz übernahm nochmals das Mikrofon, lud zum Richtschmaus und wies auf „das" Ereignis des kommenden Jahres hin: KWA Kuratorium Wohnen im Alter wird in 2016 sein 50-jähriges Bestehen feiern, und zwar an allen 15 Standorten. Das Unternehmen betreibt 14 Wohn- und 2 Pflegestifte, bietet zudem in Konstanz, Baden-Baden – und nun auch bald in Bad Nauheim – betreutes Wohnen.

Die Zimmerleute hatten zum Abschluss noch einen kleinen Spaß vorbereitet: Andreas Lorz, Gerhard Schaller und Wolfgang Wenzler mussten erst noch Sparrennägel einschlagen, ehe die Richtkrone vom Kran in Richtung Himmel gezogen wurde – als Zeichen, dass ein großes Werk gelungen ist.

Die gefälligen Zeltdächer, später dann auch großzügig bemessene Balkone werden mit den Gebäuden des KWA Parkstifts Aeskulap korrespondieren. Alle Häuser des betreuten Wohnens sind unterirdisch über die neu gebaute Tiefgarage, die 54 Stellplätze bietet, mit dem Wohnstift verbunden, sodass Bewohner trockenen Hauptes verschiedene Serviceangebote nutzen können: beispielsweise den Wellnessbereich mit Schwimmbad, Sauna, Dampfbad und Gymnastikraum. Service-, Betreuungs- und Pflegeangebote des Wohnstifts können vertraglich vereinbart und entsprechend genutzt werden.


Der Richtspruch, vorgetragen von Jens Pfützner:

Mit Gunst und Verlaub

Die Feierstunde hat geschlagen,
es ruhet die geübte Hand.
Nach harten, arbeitsreichen Tagen
grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land.

Und stolz und froh ist jeder heute,
der tüchtig mit am Werk gebaut.
Es waren wack're Handwerksleute,
die fest auf ihre Kunst vertraut.

Drum wünsche ich, so gut ich's kann,
so kräftig wie ein Zimmermann,
mit stolz empor gehobnem Blick
dem neuen Hause recht viel Glück.

Wir bitten Gott, der in Gefahren
uns allezeit so treu bewahrt,
er mög' das Bauwerk hier bewahren
vor Not und Schaden aller Art.

Nun nehm ich froh das Glas zur Hand,
gefüllt mit Wein bis an den Rand,
und mit feurigem Saft der Reben
will jedermann die Ehr' ich geben,
wie sich's nach altem Brauch gebührt,
wenn so ein Bau ist ausgeführt.

Das erste Glas der Bauherrschaft:
Hoch soll sie leben, hoch, hoch, hoch!

Nun brauchte man zu alten Zeiten
nicht nur den Kopf, nein, auch die Hand.
Drum noch ein Hoch den Handwerksleut',
durch deren Kraft der Bau entstand.
Hoch sollen sie leben, hoch, hoch, hoch!

Nun ist das Glas wohl ausgeleert
und weiter für mich nichts mehr wert,
drum werf ich es zum Boden nieder -
zerschmettert braucht es keiner wieder.

 


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