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Frankfurter Erklärung zur Kooperation in der häuslichen Pflege

Unerklärlich: Einerseits werden Kooperationen und Netzwerke als Lösungen zur Sicherung der häuslichen Pflege präsentiert. Andererseits werden bewährte Kooperationsverträge von den Kassen in Hessen nicht mehr zugelassen oder sogar gekündigt.

Unterhaching/Frankfurt a. Main, 20. März 2018. – Wie sich angesichts von Mitarbeitermangel bei gleichzeitiger Zunahme von Personen mit Hilfebedarf die pflegerische Versorgung in Deutschland sichern lässt, wird aktuell kontrovers diskutiert. Die strategischen Ansätze sind verschieden. Oftmals werden Kooperationen, Netzwerke, so genannte hybride Versorgungsformen und lokale, kommunale Strukturen als die passenden Lösungen präsentiert. 

Faktisch existiert schon lange eine Fülle von erfolgreichen Kooperationen, wenn es um die Begleitung und Unterstützung von Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, geht. Ungezählt sind die gut funktionierenden Vereinbarungen zum Beispiel von Wohnungsbauunternehmen mit Hauswirtschafts- und Assistenzdiensten sowie Pflegediensten. Auf dem „flachen Land" wäre vieler Orten schon längst „Land unter", wenn nicht Pflegedienste zusammen mit Nachbarschaftsvereinen und freiwillig Engagierten Tag für Tag die Versorgung älterer Mitbürger sicherstellen würden.

Umso erstaunlicher ist es, dass in Hessen Kooperationen zwischen ambulanten Pflegediensten und Assistenz- und Hauswirtschaftsdiensten ganz aktuell infragegestellt werden: Verträge werden von den Kassen nicht mehr zugelassen, gekündigt oder nur noch im Bestandsschutz geduldet.

Zu dieser Thematik haben sich auf Einladung von Professor Dr. Thomas Klie und KWA Kuratorium Wohnen im Alter am 20. März 2018 in Frankfurt am Main Betroffene, Fachleute der Branche, Vertreter von Verbänden, aber auch Mitarbeiter der Kassen zu einem Austausch getroffen. Dabei wurde die beigefügte Frankfurter Erklärung verabschiedet. In ihr wird die Problematik aufgriffen, und es werden Lösungswege aus diesem Dilemma aufgezeigt.

Frankfurter Erklärung zur Kooperation in der häuslichen Pflege.

 

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