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Tierischer Besuch im KWA Parkstift St. Ulrich

Angelika Lindner bindet Nera ihr Halsband um und holt ihre Tasche. Das Tier rennt freudig zur Tür und weiß schon: Heute geht’s ins KWA Parkstift St. Ulrich.

Bad Krozingen, im Herbst 2018. - Seit Februar 2018 kommen die ausgebildete Besuchshündin und ihre Halterin einmal in der Woche für circa eine Stunde ins Parkstift, in den Wohnbereich Pflege. Dort besuchen sie einzelne Bewohner. Je nach Wetter und Befindlichkeit des Besuchten werden kleine Spaziergänge unternommen, Spiele im Garten gespielt, oder auch im Haus. Beim Streicheln des weichen Fells werden oftmals Erinnerungen an eigene Haustiere und Erlebnisse wach, die bisweilen zu tiefgründigen Gesprächen führen.

Hunde und ihre Besitzer können sich bei den Maltesern zu Besuchshundeteams ausbilden lassen. Innerhalb der dreimonatigen Ausbildung lernen Hund und Halter, wie sie als Team funktionieren – vor allem, wie der Hund in bestimmten Situationen kommuniziert und reagiert. Nach der Ausbildung gehen die Teams dann in Einrichtungen wie zum Beispiel Kindergärten oder Pflegeheime. Glücklicherweise haben sich Angelika Lindner und Nera im Anschluss an die Ausbildung dazu entschieden, ehrenamtlich ins Parkstift St. Ulrich zu kommen.

Nera ist ein amerikanischer Cocker Spaniel – eine junge, aufgeweckte Hündin, die bei Bewohnern und auch bei Mitarbeitern Lebensfreude versprüht und Abwechslung im Alltag bietet. Schon nach wenigen Wochen kennen sich Hund und Bewohner und beide Seiten sind sichtlich erfreut, sich zu sehen. Nera wird geknuddelt und bekommt sogar manchmal Leckerli von Bewohnern.

Angelika Lindner sieht ihr Ehrenamt als eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die sie gemeinsam mit ihrem Vierbeiner ausführen kann. „Ich kann Menschen, die keinen eigenen Hund mehr halten können, eine Freude machen, indem ich sie mit Nera besuche. Daher finde ich solche Besuchsdienste eine schöne Sache, die ich gerne unterstütze“, erklärt sie. „Und wenn ich mal alt bin, freue ich mich auch, wenn mich ein Hund besuchen kommt.“  

Autor: Lea Gutmann
Erschienen in: Alternovum 3/2018


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