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35 Jahre KWA Parkstift Aeskulap: Sommerfest zum Jubiläum

Musik, Tanz und Gesang sowie ein Festmenü für Bewohner und Gäste. – Grußworte von Bürgermeister Klaus Kreß, KWA Vorstand Dr. Stefan Arend und den Beiratsvorsitzenden Prof. Dr. Joachim Ehlers und Christa Eckert.

Bad Nauheim, 10. August 2018. – Pianist Vinzenz Heinze führte mit Evergreens musikalisch durch die Jubiläumsfeier – sehr charmant und einfühlsam. Die Gruppe „Sound of Spirit“ aus Frankfurt, mit Gesang von Sabine Rupp und Karl-Heinz Krause und Klavierbegleitung von Tomoko Ichinose, unterhielt in ihrem Auftritt mit bekannten Schlagern aus den 1930er- bis 1950er-Jahren. Das Programm reichte von „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ über den „Kriminal-Tango“ bis hin zur „Rose vom Wörther See“ und „Anneliese“. Großer Applaus war allen gewiss – so manches Lied wurde leise mitgesungen. Auch der Stiftschor unter der Leitung von Anton Kade bekam reichlich Beifall, unter anderem für „Eviva España“, mit einem auf das Wohnstift zugeschnittenen Text. Auch die Tanzgruppe des Wohnstifts bekam großen Applaus: für Darbietungen unter der Leitung von Judith Steinbrenner. Die Stiftsküche präsentierte Bewohnern und Gästen zum Finale ein Dreigängemenü, mit sommerfrischen Leckereien.

Andreas Lorz, Stiftsdirektor im KWA Parkstift Aeskulap in Bad NauheimZu einer Jubiläumsfeier gehören natürlich auch Grußworte und Ansprachen. Den Reigen eröffnete Stiftsdirektor Andreas Lorz mit Gedanken über die Menschen, die das Wohnstift mit Leben füllen. Im KWA Parkstift Aeskulap gibt es noch einige Mitarbeiter „der ersten Stunde“, auch Bewohner, die schon seit Jahrzehnten im KWA Seniorenwohnstift leben. „Sind langjährige Betriebszugehörigkeit und Treue zu einem Unternehmen eigentlich erklärbar?“, fragte sich der Hausleiter deshalb im Vorfeld der Feier zum 35-jährigen Bestehen des KWA Parkstifts Aeskulap. Lorz denkt: „Neben Grundbedürfnissen wie Essen und Trinken und einem Dach über dem Kopf ist es dem Menschen auch ein Bedürfnis, in einer Gruppe Schutz zu suchen. Gemeinschaft gibt uns Schutz. Diese Gemeinschaft finden Menschen im KWA Parkstift Aeskulap, in Verbindung mit Selbstbestimmtheit. Hinzu kommt Vertrauen auf das Bewährte.“

Er könne sich – auch bei einer Feier – auf die Mitarbeiter aller Bereiche verlassen. Zudem bringen sich viele Ehrenamtliche ein. Diese Verlässlichkeit schafft Vertrauen und Sicherheit, bei vielen auch Zufriedenheit. „Wir haben außerdem einen aktiven Stiftsbeirat sowie einen Pflegebeirat – und hoffentlich auch bald ein Vertretungsorgan des betreuten Wohnens“, so Lorz. Durch diese Gremien lassen sich immer wieder gute Lösungen finden. Von diesem gedeihlichen Miteinander werden laut Lorz die angenehme Atmosphäre und das gute Klima im Haus getragen.

Bürgermeister Klaus Kreß wies darauf hin: „Vieles von dem, was aktuell diskutiert wird, ist im KWA Parkstift Aeskulap bereits verwirklicht.“

Für Bad Nauheims Bürgermeister Klaus Kreß ist ein Kennzeichen des KWA Parkstifts Aeskulap, dass man einen gehobenen Anspruch formuliert, mit dem Motto: „Leben, so wie ich es will.“ Mit Komfort, großzügigen Gemeinschaftsflächen, einem Wellnessbereich und vielfältigen Veranstaltungsangeboten sei im Haus bereits vieles von dem verwirklicht, was aktuell bei neuen Modellen für ein Leben im Alter diskutiert wird. Das sei vorbildlich. Zudem wird den Bewohnern ermöglicht, genau das Maß an Hilfestellung zu bekommen, das erwünscht ist und benötigt wird, von völliger Selbstständigkeit bis zur Pflege rund um die Uhr. Das selbstbestimmte Leben lade dazu ein, auch schon vergleichsweise früh einzuziehen. 

In manch andere Senioreneinrichtung ziehen Menschen erst dann ein, wenn sie nicht mehr alleine leben können. „Bei Ihnen, mit vielen jungen Alten, gibt es eine lebendige Gemeinschaft. So haben neue Bewohner auch interessante Gesprächspartner.“ Deshalb könne man sich im KWA Parkstift Aeskulap „nicht nur gut aufgehoben, sondern wahrhaft wohlfühlen“. Der Bürgermeister ist des Öfteren im Parkstift zu Gast, um Jubilaren zu gratulieren. „Ein ganz großes Pfund, mit dem Ihr Haus wuchern kann, ist die Freundlichkeit und Qualität des Personals.“ – Der Bürgermeister wurde begleitet vom Ersten Stadtrat Peter Krank, gratulierte zum Jubiläum, auch im Namen des Magistrats.

KWA Vorstand Stefan Arend zitierte Pythagoras: „Das Gestern ist fort – das Morgen nicht da. Lebe also heute.“  

KWA Vorstand Dr. Stefan ArendKWA Vorstand Dr. Stefan Arend überbrachte auch Grüße von seinem Vorstandskollegen Horst Schmieder, vom Aufsichtsrat, von ganz KWA. Er ging in seiner Ansprache auf die Einladung ein, die ein Zitat des griechischen Gelehrten Pythagoras enthielt: „Das Gestern ist fort – das Morgen nicht da. Lebe also heute.“ Der Spagat zwischen dem Gestern, dem Heute und dem Morgen lasse sich wunderbar auf KWA übertragen. „Wenn ich an das Gestern denke, verbinde ich damit Dankbarkeit. Dankbarkeit für die Weitsicht unsere Vorgänger im Amt, die die Entscheidung getroffen haben, in Bad Nauheim aktiv zu werden, dieses Haus zu bewirtschaften und sich mit dem demografischen Wandel auseinanderzusetzen“, so Arend. Anfang der 80er-Jahre sei das in der Öffentlichkeit noch kein großes Thema gewesen. Heute befinden wir uns mitten im demografischen Wandel. 

Für die Arbeit der vergangenen Jahre dankte der Vorstand Andreas Lorz und seinem Team. Mit Stiftswohnen, betreutem Wohnen, Tagesbetreuung, stationärer und ambulanter Pflege habe man sich im Bad Nauheimer KWA Wohnstift fit gemacht für den demografischen Wandel und das Morgen. „Auch die Babyboomer, die geburtenstarken Jahrgänge, zu denen ich selbst gehöre, wollen versorgt werden“, betonte der KWA Vorstand. Das wird für die gesamte Gesellschaft eine große Herausforderung. Dabei werde es wichtig sein, das Bild vom Alter zu korrigieren und alte Vorurteile abzuschaffen. „Wir brauchen einen neuen Blick auf das Alter“, so Arend. – Alter sei keine Einbahnstraße, geschweige denn eine Sackgasse. Alter und Altern bringe Herausforderungen mit sich, und auch Verletzlichkeit. Aber auch Reife. Es gibt auch Hochbetagte, die sich für andere engagieren.

Der Vorsitzende des Wohnstiftbeirats, Joachim Ehlers, dankte Mitarbeitern mit verbalem Feuerwerk

Der Stiftsbeiratsvorsitzende Prof. Dr. Joachim EhlersAuch der Stiftsbeiratsvorsitzende, Prof. Dr. Joachim Ehlers, trat ans Rednerpult. „Ich möchte zum Geburtstags-Sommerfest ein kleines Feuerwerk zünden, das unser schönes Kreuzfahrschiff Aeskulap einen Augenblick erleuchten und auf die Besatzung abstrahlen soll.“ Drei Kaskaden der „ersten Rakete“ widmete er Petra Domning, Bianca Borgolte und Sascha Kungl. Diese drei organisieren für die „Passagiere“ immer wieder abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramme. „Die zweite Rakete erleuchtet mit silbernen, goldenen und roten Kugeln das Oberdeck, auf dem diejenigen tätig sind, mit denen wir fast jeden Tag zu tun haben.“ Dazu nannte Ehlers „die Damen und Herren vom Service“, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege, der Tagesbetreuung und der persönlichen Assistenz, der Rezeption, der Haustechnik und „die Schar der Cleaning Ladies, die dafür sorgen, dass wir uns in unseren Kajüten wohlfühlen“. 

Eine bengalische Beleuchtung zündete Ehlers verbal für alle, die eher im Hintergrund arbeiten: in der Verwaltung, in der „Kombüse“, in der Wäscherei. Einen „ziemlich dicken Kracher“ zündete er für den Stiftsdirektor, der das Schiff Aeskulap sicher und geradlinig steuere – auch durch gelegentlich raue See. Ein solcher Kapitän habe es nicht leicht. Er müsse seine Mannschaft fair und zielbewusst führen, dürfe „auf keinen Fall kritische Passagiere aus dem Auge verlieren, die jeden Tag glatte See und gute Aussicht haben möchten.“ Auch die „Reederei“ dürfe er nicht vergessen, die von Unterhaching aus die Fahrt der Aeskulap aufmerksam beobachte. Ein weißes Licht zündete er zum Abschluss für alle, die den Bewohnern ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit geben.

Die Vorsitzende des Pflegebeirats, Christa Eckert, wünscht sich mehr Besuche für Menschen mit Pflegebedarf 

Die Pflegebeiratsvorsitzende Christa EckertAuch die Bewohner der Pflege haben einen gewählten Beirat, mit Bewohnerin Christa Eckert. Aus ihrer Sicht haben sich die drei Pflegebereiche im KWA Parkstift Aeskulap sehr gut und positiv entwickelt. Der Beirat wünsche sich, dass sich das so fortsetzt, in guter Zusammenarbeit mit den dort Verantwortlichen. Der Pflegebeirat möchte dazu beitragen, „dass auch die Bewohner und Patienten der Pflegebereiche sich so geborgen und wohl fühlen, wie es irgend möglich ist – sodass sie sich nicht ausgegrenzt und vergessen fühlen“. 

Dazu könne jeder beitragen, indem er ab und zu jemanden besucht, den er aus gesünderen Zeiten kennt. Auch wenn jemand geistig nicht mehr in guter Verfassung sei, „emotional sind alle ansprechbar“. Eckert wünscht sich, dass rüstige Bewohner die Mitbewohner des Pflegebereichs auch mal aufmuntern und ihnen Mut zusprechen. – Wie ernst man es meint im KWA Parkstift Aeskulap mit der Teilhabe von Menschen mit Pflegebedarf, war auch beim Sommerfest zu sehen: Auch Bewohner der Pflegebereiche waren beim Sommerfest dabei, wurden bei Bedarf begleitet.

 

Jubiläumsfeier 35 Jahre KWA Parkstift Aeskulap in Bad Nauheim mit Bewohnern und Gästen; von links: Stiftsbeiratsvors. Dr. Joachim Ehlers, Pflegebeiratsvors. Christa Eckert, Stiftsdirektor Andreas Lorz, Bürgermeister Klaus Kreß, Erster Stadtrat Peter Krank, KWA Vorstand Dr. Stefan Arend (Foto: Sieglinde Hankele)
Jubiläumsfeier 35 Jahre KWA Parkstift Aeskulap in Bad Nauheim mit Bewohnern und Gästen; von links: Stiftsbeiratsvors. Dr. Joachim Ehlers, Pflegebeiratsvors. Christa Eckert, Stiftsdirektor Andreas Lorz, Bürgermeister Klaus Kreß, Erster Stadtrat Peter Krank, KWA Vorstand Dr. Stefan Arend (Foto: Sieglinde Hankele)


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