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Erinnerungen an 35 Jahre KWA Parkstift Aeskulap

Das KWA Parkstift Aeskulap in Bad Nauheim blickt in diesem Jahr auf sein 35-jähriges Bestehen zurück.

Bad Nauheim, im Sommer 2018. - Am 1. August 1983 öffnete das Haus zunächst unter dem Namen Seniorenwohnpark Aeskulap als gesonderter Eigenbetrieb der Landesärztekammer Hessen seine Türen. In den vergangenen drei Jahrzehnten ist das KWA Parkstift Aeskulap – wie es seit der Übernahme durch KWA im Jahr 1992 heißt – zu einer renommierten Einrichtung und einem festen Bestandteil der Infrastruktur Bad Nauheims geworden.

"Die Anfangszeit war für uns alle eine spannende Herausforderung, da niemand so genau wusste, was auf ihn zukommt. In den ersten Tagen hatte das Haus mehr Mitarbeiter als Bewohner. Im kleinen Kreis haben alle gemeinsam zu Mittag gegessen", erinnert sich Susanne Harfmann, eine von vier Mitarbeitern der ersten Stunde, die auch heute noch im Aeskulap tätig sind.

Entspannt ging es in der Anfangszeit auch im Wohnbereich Pflege zu. "In den ersten vier Wochen hatten wir nur eine einzige Bewohnerin auf der Pflegestation. Mit zwei Mitarbeitern pro Schicht kam die Versorgung einer persönlichen Rund-um-die-Uhr-Betreuung gleich. Das hat sich natürlich geändert. Heute versorgen wir 48 Bewohnerinnen und Bewohner in drei vollstationären Pflegebereichen", berichtet Isolde Standfest.

"Der Umbau der 40 Hotelzimmer in Appartementwohnungen war sicherlich eine der größten Herausforderungen der ersten Dekade", sagt Buchhalter Helmut Kurz.

Hiltrud ErlePflegekraft Hiltrud Erle, ebenfalls vom ersten Tag an im Aeskulap tätig, erinnert sich an ein besonders tiefgreifendes Erlebnis. "Nach einigen Jahren meiner Dienstzeit kam unsere ehemalige Kollegin und damalige Stationsleitung als schwerkranke Bewohnerin zurück. Die Situation war natürlich nicht leicht, da man sich sehr verbunden fühlte. Dennoch war es ein Trost, sie vertrauensvoll auf ihrem letzten Weg begleiten zu dürfen."

Für Bewohnerin Ingeborg Höreth vergingen die ersten Wochen im Aeskulap mit Auspacken, Einrichten und wohnlich Gestalten wie im Flug. Viele Jahre war sie ehrenamtlich für die Bücherei des Hauses tätig. "Mit großem Engagement und Zeitaufwand haben wir sämtliche Bücher am Computer registriert und katalogisiert", erinnert sich die 94-jährige Bewohnerin der ersten Stunde. Inzwischen umfasst die Bücherei über 3000 Bände aus den Bereichen der Belletristik, Geschichte und Politik sowie Naturwissenschaften, Technik und Kunst. Auch Kulturveranstaltungen sowie Sport- und Spielangebote bereichern den Alltag der Bewohner, werden kontinuierlich den sich ändernden Wünschen angepasst.

Genau wie das Haus selbst. "Die vergangenen fünf Jahre waren geprägt durch die fortlaufende Modernisierung und Sanierung des Hauses. Insbesondere der Bau des Betreuten Wohnens stellte eine besondere Herausforderung dar", blickt Stiftsdirektor Andreas Lorz auf die jüngere Vergangenheit zurück. "Doch mit Blick auf die Zukunft war das eine sinnvolle Weichenstellung: Damit können wir nun allen Senioren – angefangen beim aktiven Silver Ager bis hin zum Hochbetagten mit intensivem Pflegebedarf – das bieten, was sie sich wünschen und brauchen."

Autor: Sascha Kungl
Erschienen in: Alternovum 2/2018


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