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Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann zu Gast im KWA Caroline Oetker Stift

In einer "Stifts-Edition“ präsentierten die drei renommierten Musiker unter dem Titel "heimlich, still & leise" Auszüge aus ihrem aktuellen Konzertprogramm, welches sie übers Jahr in ganz Deutschland präsentierten.

Bielefeld, 23. November 2017. - Es war schon ein ganz besonderes Konzert, welches den Bewohnern und zahlreichen Gästen im Caroline Oetker Stift geboten wurde. Bereits zum dritten Mal war das Jazztrio in der Besetzung mit Olaf Kordes am Piano, Wolfgang Tetzlaff am Kontrabass und Karl Godejohann am Schlagzeug zu Gast im Stift und sie spielten speziell für dieses Konzert ausgewählte Stücke aus ihrem neuen Programm. Die mit der Premiere des Programms im Frühjahr dieses Jahres erschienene gleichnamige CD war unter anderem für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert.

Die drei Musiker stehen für eine mitreißende Mischung aus virtuosem Können und unbändiger Musizierlust. Den Konzertauftakt im Wohnstift machte „Resignazione“, ein Stück nach dem Spätwerk von Franz Liszt, geschrieben 1877 für die Orgel. Kordes, von dem sämtliche Arrangements und Eigenkompositionen stammen, ließ sich davon zu einem Stück inspirieren, welches emotionaler nicht sein könnte.

Emotional, entschleunigt und gefühlvoll auch die zärtlichste Interpretation von Stefano di Battistas „Anastasia“. Sie kommt normalerweise in großer Besetzung mit Orchester und Streichern daher. Scheinbar mühelos wird bei diesem Arrangement des Jazztrios das Klavier zur Harfe, der Bass zum Saxophon, das Schlagzeug zu Streichern. Großartig das energiegeladene Solo von Godejohann bei diesem Stück. 

Eigenkompositionen wie zum Beispiel der von Mendelssohn-Bartholdy inspirierte „Song of Peace“, das „Milonga für Herrn L.“ und das sphärisch klingende „Voiles“ verzückten die Zuhörer und das Publikum dankte mit viel Applaus. Im Gegenzu bedankte sich das Trio mit einer Zugabe ganz besonderer Art: Harold Arlens „Somewhere over the Rainbow“ – traumhaft schön und „die entschleunigste Regenbogenversion, die je gespielt wurde“.

Nach dem Konzert zeigten sich die Zuhörer mehr als begeistert. Ein sehr treffendes Statement: „Das war der Champagner unter den Bielefelder Jazz-Events“.

 


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