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Lebensdienliche Sicherheit durch High-Tech

Das 13. KWA Symposium widmet sich der Fragestellung, wie viel Technik wir brauchen, damit Pflege auch künftig human bleiben kann. Termin: 11. Februar 2015 im KWA Georg-Brauchle-Haus in München. - Neuer Veranstaltungsort: KWA Stift am Parksee

Unterhaching, 9. Dezember 2014. – Bereits seit Jahren entwickeln Forscher und Unternehmen technische Systeme, Geräte und Hilfsmittel, die das Leben im Alter und die Pflege älterer Menschen erleichtern sollen. Ambient Assisted Living nimmt langsam an Fahrt auf. Technische Innovationen werden nunmehr auch in der häuslichen und stationären Pflege eingesetzt – wenn auch noch eher verhalten. Doch manches scheint ethisch bedenklich. Humanoide Roboter zur Unterstützung in der Pflege sind (noch) tabu.

Doch können wir uns solche Tabus erlauben? Was wird sein, wenn die geburtenstarken Jahrgänge hochaltrig sind und die geburtenschwachen Jahrgänge sie pflegen sollen? Ist High-Tech per se schlecht? Oder gibt es auch Nützliches, das Pflegebedürftigen einen Mehrwert bringen kann? Falls wir High-Tech in der Pflege künftig vermehrt einsetzen: Wo sollten wir Grenzen ziehen? Wie viel und welche Technik benötigen wir, damit Pflege auch in Zukunft noch human bleiben kann? Diese und ähnliche Fragestellungen werden am 11. Februar 2015 im KWA Georg-Brauchle-Haus in München bei einem Fachsymposium erörtert, unter dem Titel „Lebensdienliche Sicherheit durch High-Tech!?“.

Referieren werden: Dr. Markus Leser, der bei CURAVIVA Schweiz, einem Verband für Heime und Institutionen mit Sitz in Bern, den Fachbereich „Menschen im Alter“ leitet; Prof. Dr. phil. habil. Hartmut Remmers, Leiter des Fachgebiets Pflegewissenschaft an der Universität Osnabrück; Dr. Sibylle Meyer, Mitarbeiterin von SIBIS, einem Institut für Sozialforschung und Projektberatung in Berlin; Petra Gaugisch, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart; Prof. Dr Tim Lüth, Inhaber des Lehrstuhls „Department for Micro Technology and Medical Device Technology“ an der Technischen Universität München.

Die Moderation übernimmt der renommierte Gerontologe Dr. Thomas Klie, Professor für öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft an der Evangelischen Hochschule Freiburg. An einer abschließenden Diskussion werden unter anderem teilnehmen: Ingeborg Staudenmeyer, die Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt München; Harold Engel, Ressortdirektor im Bereich Grundsatz/Recht bei der AOK Bayern; Michael Pfitzer, Leiter KWA Luise-Kiesselbach-Hauses.

Auch KWA Vorstand Dr. Stefan Arend möchte sich mit weiteren Argumenten auseinandersetzen. Er sagt: „Einerseits finde ich es faszinierend, was Technik heutzutage kann. Und ich sehe auch die Chancen, die sich damit im Bereich Pflege auftun. Andererseits denke ich, dass vor dem Einsatz von High-Tech ganz viele Aspekte zu erörtern und zu bedenken sind. Vor allem ethische. Weil Pflege immer eine zutiefst den Menschen zugewandte Tätigkeit ist. Allerdings weiß ich, dass wir ohne technische Assistenzsysteme schon bald an die Grenzen unserer Ressourcen stoßen werden.“

Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Blick ins Programm.

Veranstaltungsort: KWA Stift am Parksee, Unterhaching

Anmeldung: Monika Döbl, KWA Hauptverwaltung Unterhaching, Tel. 089-66 55 85 66 oder E-Mail doebl-monika@kwa.de

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.


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