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Eine Perle in Ramersdorf-Perlach

Einblick ins KWA Georg-Brauchle-Haus

München, 1. Oktober 2014. – Dass das KWA Georg-Brauchle-Haus auch noch 45 Jahre nach der Eröffnung eine attraktive Einrichtung ist, kann jeder sehen, der über den Haupteingang im eingeschossigen Flachbau das Foyer betritt: Eine elegant geschwungene Rezeptionstheke zur Linken und ein ansprechend möblierter Sitzbereich zur Rechten flankieren eine mit Grünpflanzen geschmückte Glasfront, die die Augen von Besuchern auf das Restaurant lenkt. Vor und nach der Mittagszeit fungiert es als Café. Schon vom Foyer aus ist zu erkennen, dass Bewohner und Besucher von dort über eine Terrasse ins Grüne blicken.

Grün ist auch das Dach des Eingangstrakts. Wer Gelegenheit hat, es von oben zu betrachten – beispielsweise aus einem Wohnungsfenster – wird sich unter Umständen die Augen reiben: Das Grün des Dachs umkränzt einen Innenhof, der an südliche Gefilde erinnert. Der zum Himmel offene Raum ist mediterran gestaltet, die Hauswände sind erdbraun gefärbt. Eine dicke Steinscheibe ruht als Brunnen auf einer konischen Steinsäule und bildet das Zentrum über einem kreuzförmigen Wasserbecken. Vier Kugelrobinien markieren ein Karree. Wohl dem, der sich in diesem Brunnenhof niederlassen und bei Wassergeplätscher das Leben genießen kann: mit einem frisch aufgeschäumten Cappuccino – oder einem gut gekühlten Münchner Weißbier!

Zirbelstube für Gemütlichkeit und Clubzimmer für besondere Anlässe

Weißbier gab es sicher auch bei der Eröffnungsfeier am 7. November 1969, das hat in München Tradition. Doch was hatte das Haus damals zu bieten, was noch keine Tradition hatte? In jeder Wohnung von Anfang an: Wärme von Heizkörpern, ein Badezimmer mit Warmwasser und WC, und sogar einen Telefonanschluss!

Und heute? Die Wohnungen werden in gebotenem Rhythmus saniert, damit Qualität, Ausstattung und Optik gegenwärtigen und auch künftigen Ansprüchen entsprechen. Durch behutsame Um- und Erweiterungsbauten hat das Georg-Brauchle-Haus im Lauf der Jahre zum einen Raum für weitere Wohnungen gewonnen, zum anderen einen markanten, ansehnlichen Gebäudeturm bekommen. Gleichermaßen ansprechend wirkt das Innere des Hauses: das freundlich helle Restaurant mit Blick ins Grüne, der geräumige Veranstaltungssaal, die aufgeräumte Hausbibliothek, die integrierte Hauskapelle, das blumengeschmückte weiße Clubzimmer, bei dessen Anblick die Herzen von Rosamunde-Pilcher-Fans zweifellos höher schlagen als sonst – es kann von Bewohnern für kleine Feiern genutzt werden. Doch damit nicht genug: Seit diesem Jahr gibt es auch noch eine Zirbelstube. Mit dem Holzduft der Zirbelkiefer hat Stiftsdirektorin Gisela Rellecke die Alpen ins Georg-Brauchle-Haus geholt – und ein weiteres Stück Gemütlichkeit.

Schwimmbad, Sauna und Aktiv-Treff für die Gesundheit

Das mit zeitlosem Kleinmosaik liebevoll gestaltete Schwimmbad wird von Bewohnern und Gästen genauso gut angenommen wie die angegliederte Sauna. Auch der „Aktiv-Treff“ – ein Raum mit Sportgeräten – ist sehr beliebt. Die Kegelbahn hat vor allem unter den rüstigen Bewohnern treue Fans. Auch das hauseigene Frisierstudio wird rege genutzt.

Mit dem ambulanten KWA Pflegedienst und Angeboten zur Tages, Kurzzeit- oder Verhinderungspflege sowie Mitarbeitern für Persönliche Assistenz ist das Georg-Brauchle-Haus gut aufgestellt. Für Menschen mit erhöhtem Pflegebedarf stehen zudem im stationären Bereich 35 Pflegeplätze zur Verfügung. Dank Physiotherapiepraxis und Zahnarztpraxis direkt im Haus sind die Bewohner auf der sicheren Seite: Auch wer nicht mehr gut zu Fuß ist, erreicht die Praxen bequem – im Trockenen, per Aufzug.

Ostpark vor der TürKulturprogramm im Haus

Die Lage des Georg-Brauchle-Hauses könnte besser kaum sein: In Ramersdorf-Perlach ist München noch unaufgeregt, die Menschen sind freundlich, und der Ostpark mit seinen idyllischen Wiesen, Wegen und Wasserflächen liegt direkt vor der Tür, wird von vielen Bewohnern gerne für ausgiebige Spaziergänge genutzt. Wer sich zwischendurch ins Getümmel stürzen möchte, kommt mit Bus und U-Bahn bequem ins Zentrum. Auch Museen, Theaterbühnen und Konzerthäuser sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Und für Eilige rufen Rezeptionsmitarbeiter gerne ein Taxi.

Service wird bei KWA nach wie vor in allen Bereichen großgeschrieben – auch und gerade in diesem ersten Haus des Unternehmens, das dem Mitgründer des Vereins „Münchner Altenwohnstift“ Hermann Beckmann so gut gefiel, dass er zusammen mit seiner Frau selbst hier einzog. Ihm war es schon bei der Planung wichtig, dass mit einem vielfältigen Kulturprogramm direkt im Haus einiges geboten ist – und, dass jeder auch bei Pflegebedarf in seiner Wohnung bleiben kann und dort betreut wird. Dieser Grundsatz gilt noch heute für alle KWA Häuser.

Sieglinde Hankele


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