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Autoren in der Rosenau

Ingelore Rembs liest aus Ihrem Roman: Winzermord

Konstanz, 8. Mai 2014. – Vielen Gästen, die mit Spaß die Talk-Runden in der Konstanzer Rosenau besuchen, ist die zierliche, elegante Erscheinung mit dem fröhlichen Lächeln und den langen Haaren längst ein vertrauter Anblick – als Gast, wohlgemerkt! Aber diesmal hat „Ingelore“ kess die Seiten gewechselt. Und an diesem Mittwoch-Abend hat sie sich „geoutet“! Nein, Sieglinde Wurst hat diesen Teil als charmante Gastgeberin des Abends übernommen. Und sie stellt mit viel Humor „ihre Autorin“ den überraschten Gästen vor – wobei das Staunen noch größer wird, als sie auch noch hinzufügt, dass Ingelore Rembs bereits zwei Unterhaltungsromane veröffentlicht hat.

Lächelnd – Ingelores Markenzeichen – nimmt die Autorin Platz am kleinen Lesetisch, den sie extra von der Bühne herunterholen und ganz dicht vor der ersten Reihe Ihrer Zuhörer aufstellen ließ.

Winzermord: Ingelore Rembs nimmt uns mit in die Pfalz, dorthin wo Pfälzer Winzer ihre Weine „kreieren“. Die Verfasserin überblättert fast ein Drittel ihres Buches, lächelt noch einmal fröhlich in ihre Besucherrunde, stellt uns kurz ihren Protagonisten, den jungen, gut aussehenden Alexander vor, der in einem berühmten Weingut Kellermeister ist und in einer Nacht zufällig ein Auto mit ausgeschalteten Scheinwerfern in den Innenhof des Gutes hereinfahren sieht. Beunruhigt schleicht er sich leise in den Hof, folgt einem Lichtschimmer aus der angelehnten Türe zum Weinkeller, hört dort Stimmen, schleicht die Stufen herunter und  kann sich gerade noch – unbemerkt – hinter einem Weintank verstecken. Er sieht zwar nichts, wird aber lauschend Zeuge eines Streites zwischen zwei Personen und dann eines brutalen Mordes…!

Hier klappt Ingelore ihr Manuskript zu. Wieder lächelt sie: „Wer den Mord begangen hat? – Ich habe Sie alle bis zum Tatort des Geschehens mitgenommen, jetzt gibt es nur noch eins! Wer mehr wissen will, muss selber weiterlesen“. Aber eines verrät sie doch noch. „Wer weiterliest, wird sogar mit einem zweiten Mord belohnt!“  

Die Verfasserin hat‘s „faustdick hinter den Ohren“, soviel sei noch hier verraten. Wer nämlich Ingelores Buch zu lesen beginnt, kommt zunächst in den Lesegenuss einer beginnenden Liebe zwischen Alexander, dem jungen Önologen und Kellermeister des Weingutes und der aparten Hamburger Spitzen-Somelière Marie. Man möchte fast nicht mehr aufhören, weiterzulesen  – und wer sich inzwischen so richtig von der Liebesgeschichte hat einfangen lassen, vergisst ganz, dass er – und das ist die Seite, auf der uns die Verfasserin zusammen mit Alexander in den nächtlichen Weinkeller schleichen lässt – ja – in einem Krimi schmökert.  

„Und sie hat es faustdick hinter den Ohren, Ingelore Rembs“. Denn wer die zarte Liebesgeschichte gerne weiterlesen würde oder wer es lieber „kriminalistisch“ mag – Ingelore Rembs hat die Kurve toll hingekriegt, beiden Lesergruppen ihr Lesevergnügen zu bereiten: Indem sie elegant die beiden Genres Liebesroman und Kriminalroman zu einer spannenden Geschichte miteinander verwoben hat.

Ein Lesespaß pur, gerade jetzt für laue Sommerabende auf dem Balkon – oder am Strand? Danke, liebe Ingelore!

G. Sommer 

 


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