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Die Sprache der Bilder

Claus Schunk stellt Fotoarbeiten zum Thema „Impressionen aus dem südlichen Landkreis München“ im KWA Stift Brunneck aus

Ottobrunn, 09.07.12.  – Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – so lautet ein bekanntes Sprichwort. Ganz ohne einführende Worte wollte aber Gisela Hüttis, Stiftsdirektorin des KWA Stift Brunneck, die Ausstellung des Fotografen Claus Schunk Anfang Juli nicht eröffnen. Der Pressefotograf, der u.a. für die Süddeutsche Zeitung arbeitet, lebt und arbeitet seit 20 Jahren im Münchner Landkreis und hat in dieser Zeit einen wahren Schatz an Bildmaterial gesammelt. 

 

50 besonders schöne Eindrücke seiner Arbeit hat er für die Bewohner des KWA Stift Brunneck auf Fotopapier gebannt und ausgestellt. „Vor drei Jahren hatten wir im Hause schon mal eine Fotoausstellung, die sehr gut ankam. Letztes Jahr folgte dann die Skulpturenausstellung von Steffen Schuster. Dieses Jahr war wieder einmal eine Fotoausstellung dran“, sagte die Stiftsdirektorin den zahlreichen erschienenen Gästen der Vernissage. Ihr sei es wichtig, auch den Bewohnern die Möglichkeit zum Kunstgenuss zu bieten, die sich mit dem Verlassen des Hauses ein wenig schwer tun, erläuterte sie ihre Motivation, regelmäßig für Kunst und Kultur in den Räumen des Ottobrunner Wohnstifts zu sorgen. 

 Seit Anfang des Jahres habe sie deshalb Augen und Ohren offen gehalten, um eine passende Ausstellung für ihr Haus zu finden. Bei einer Vernissage von Claus Schunk in seinem Heimatort Aying habe sie die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und die Bilder des emsigen Fotografen einmal näher betrachtet, berichtete Hüttis. Schon beim Anblick des ersten Bildes, das ein lachendes Pferd zeigt, sei ihr klar gewesen, dass sie mit Claus Schunk den Richtigen gefunden habe. Dies konnte auch die Schirmherrin der Ausstellung, Landrätin Johanna Rumschöttel, bestätigen. Sie verriet den interessierten Zuhörern, dass sie mit Claus Schunk schon seit vielen Jahren eine hervorragende Zusammenarbeit pflegt. Sie lobte sein Feingefühl und sein Gespür für Menschen und besondere Momente, die er geschickt und mit dem Blick für Details festhalte. „Es gelingt ihm immer wieder die Einzigartigkeit einer Person in seinen Bildern einzufangen“, würdigte Rumschöttel seine Arbeit. Eine große Lebendigkeit strahlten seine Bilder aus, ein wahres Vergnügen, sich von ihnen verzaubern zu lassen, schwärmte die Landrätin. Ein ganz großer seiner Zunft sei er, bestätigte auch Tobias Thalhammer, Mitglied des Landtags, der schon häufig mit Claus Schunk zusammengearbeitet hat. Durch seine Freundlichkeit und sein herzliches Wesen verstehe er es, die Menschen für sich einzunehmen, lobte der FDP-Politiker. 

 

Gerührt bedankte sich der so Gelobte bei seinen Laudatoren. Die Freude, immer wieder auf den besonderen Moment zu warten, und diesen dann mit einem Druck auf den Auslöser für immer einzufangen, habe ihn nie losgelassen, berichtete er den Gästen. Aber nicht einfach nur schöne Bilder habe er für die Ausstellung ausgewählt, sondern vor allem solche, die eine Geschichte erzählen. Spontan versprach er den begeisterten Bewohnern des KWA Stift Brunneck, recht bald einmal wieder zu kommen und zu den einzelnen Bildern die Geschichte „dahinter“ zu erzählen. Ein Angebot, dass Gisela Hüttis im Namen der Bewohner nur zu gerne annahm. 

 

Verwöhnt wurden die Bewohner des Hauses aber nicht nur mit optischen Leckerbissen. So gab es köstliche Minitörtchen, die dem Gaumen schmeichelten und Musikgenuss vom Pianisten Jay J. Montague. 

 

Die Ausstellung läuft bis zum 3. Oktober 2012. Zu besichtigen sind die Werke täglich von 10:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00 Uhr

 


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