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50 Jahre KWA Kuratorium Wohnen im Alter
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„Ältere Mitarbeiter sind eine wichtige Ressource“

Im KWA Hanns-Seidel-Haus ist rund die Hälfte der Mitarbeiter über 50 Jahre alt

 

Ottobrunn, 01.12.2011. "Aufschwung geht an Älteren vorbei" - so titelte der Münchner Merkur im Januar nach der Vorstellung der Jahresbilanz 2010 der Münchner Agentur für Arbeit. So ist die Zahl der 50- bis 65-jährigen Arbeitslosen zwischen 2008 und 2010 auf 17.045 gestiegen. "Diese Entwicklung erfüllt uns mit großer Sorge", erklärte Bernd Becking, Chef der Agentur für Arbeit München. Gerade im Hinblick auf die demografische Entwicklung müssten die Unternehmen erkennen, dass ältere Arbeitnehmer ein wichtiger Faktor seien. Zu den Unternehmen, die sich dessen bewusst sind, zählt auch das KWA Hanns-Seidel-Haus in Ottobrunn. Das Seniorenwohnstift, das zum KWA Kuratorium Wohnen im Alter gehört, beschäftigt 48 Mitarbeiter über 50 Jahre. Das sind immerhin 47 Prozent der im Haus insgesamt Beschäftigten, von denen 15 sogar zwischen 60 und 80 Jahre alt sind. Die Tätigkeitsfelder sind dabei ganz unterschiedlich. Der Großteil arbeitet im hauswirtschaftlichen Bereich, einige in der Verwaltung und in der Betreuung. So sind zwei über 70-Jährige beim Ambulanten Dienst tätig und die älteste Mitarbeiterin mit 80 Jahren in der Tagesbetreuung des Wohnstifts. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit dieser Mitarbeitergruppe liegt bei 20 Jahren.

Langjährige, ältere Mitarbeiter haben für ein Unternehmen generell eine große Bedeutung. Sie sind eine wichtige Ressource", ist sich Stiftsdirektorin Ursula Cieslar sicher. "Ganz besonders gilt das für eine Senioreneinrichtung. Die Älteren identifizieren sich mit ,ihrem' Haus, verfügen über ein im Laufe der Jahre angeeignetes umfangreiches Wissen und zugleich über ein hohes Maß an Sozialkompetenz. Außerdem ist es für unsere Bewohner wichtig, nicht permanent neue Ansprechpartner zu haben", so Cieslar. Doch die Leiterin vom KWA Hanns-Seidel-Haus weist auch auf die Bedeutung der Nachwuchskräfte hin. "Wir bilden jährlich zwei Mitarbeiter zu Pflegefachkräften aus und hatten bisher dauerhaft Zivildienstleistende. Der Wegfall des Zivildienstes trifft die gesamte Pflegebranche hart", betont Cieslar. In ihrer Einrichtung setze man jetzt verstärkt auf das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Drei FSJler gebe es bereits. Aber auch eine Beteiligung an dem ab Sommer geplanten Bundes-freiwilligendienst werde bei KWA intensiv geprüft. "Außerdem kooperieren wir mit Schulen und bieten regelmäßig mehrere Praktikaplätze an. Wie in vielen Bereichen des Lebens kommt es auf eine gute Mischung an - in diesem Fall von jungen und älteren Mitarbeitern, die sich im Arbeitsalltag ergänzen."

 

 

 


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